
26. Februar 2009 von

Patrick
Mit einer Stunde Verspätung kamen wir in Rarotonga an. Durch die Datumsgrenze haben wir zumindest auf dem Papier einen Tag gewonnen. Am kleinen Flughafen wurden wir nicht wie üblich vom Security-Personal, sondern von James mit der Ukulele begrüsst. Kia Orana! Der obligatorische Zoll folgte dann natürlich trotzdem noch. Nach einer kurzen Fahrt um die halbe Insel wurden wir im Hotel mit einem Fruchtcocktail und Blumenkranz empfangen. Von da an konnten wir mit unserem Entspannungsprogramm loslegen. Das Wetter war sehr wechselhaft und oft bewölkt. Warm genug war es aber allemal und gelegentliche Regenschauer waren auch immer schnell vorbei. Direkt vor unserem Zimmer befindet sich der Muri Beach mit seiner blauen Lagune und den vorgelagerten Inseln. Wir verbrachten die letzten Tage mit lesen, schwimmen, tauchen, kayaking, essen und schlafen. Jetzt sitzen wir bereits in der Lobby und warten auf den Shuttle zum Flughafen.
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19. Februar 2009 von

Patrick
Heute ist unser letzte Tag in Auckland und Neuseeland, Morgen fliege wir nach Rarotonga (Cook Islands). Um noch Mal einen Überblick zu kriegen ging es Heute auf den Sky Tower, dem höchsten Gebäude in der südlichen Hemisphäre. In 220m Höhe sieht man bei guten Bedingungen bis zu 82km weit rund um Auckland.
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16. Februar 2009 von

Patrick
Trotz nicht ganz optimalem Wetter entschlossen wir uns zu einer Bootsrundfahrt durch die Bay of Islands. Schon nach kurzem begegneten wir einigen Delphinen und das Schiff stoppte für ein paar Fotos. Danach ging die Fahrt weiter bis zum Cape Brett mit dem Leuchtturm und der Insel Motukokako, besser bekannt als Hole in the Rock. Das Wetter wurde allmählich besser und so konnte das Schiff durch das Loch hindurchmanövrieren. Nach diesem Highlight ging die Fahrt zurück nach Paihia, wo wir bei Sonnenschein zurückkehrten.
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15. Februar 2009 von

Patrick
Heute fuhren wir los um noch den letzten Zipfel von Neuseeland zu erkunden. Von Paihia fuhren wir in Richtung Cape Reinga. Gemäss Karte sollten die letzten 21 km noch unbefestigt Strasse sein, doch zu unserer Überraschung wurde hier schon fleissig geteert und so waren es nur noch 15 km. Auch das Cape selbst wurde mit brandneuen Anlagen und Wegen aufgewertet, nur einige informativen Tafeln schienen noch zu fehlen. Hier am Cape Reinga trifft die Tasmansee auf den Pazifik. Der Leuchtturm ist noch immer in Betrieb und wurde sinnvollerweise auf Solarstrom umgestellt. Auf dem Weg zurück hielten wir noch am 90 Mile Beach für ein Foto. Auch auf dem Weg lag das Ancient Kauri Kingdom, wo uralte Kauribäume aus dem Boden geborgen werden und in Souvenirs und Kunstwerke verarbeitet werden.
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13. Februar 2009 von

Patrick
Von Rotorua fuhren wir nach Norden zur Coromandel Halbinsel. Die Strasse war sehr kurvig aber die Landschaft war es Wert. Wir stoppten am Hot Water Beach, leider waren die Gezeiten ungünstig und die Hot Pools waren unter Wasser. Also fuhren wir weiter nach Coromandel und von dort der Küste entlang nach Thames. Dieses Stück war besonders schön, da man wirklich direkt am Meer entlangfährt.
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12. Februar 2009 von

Patrick
Heute schauten wir uns das Te Puia Thermal Valley an. Die Hauptattraktion sind die Geysiren Pohutu und Prince of Wales Feathers. Diese sorgten dann auch fleissig dafür, dass man nicht nur vom gelegentlichen Regen, sondern auch vom Dampf nass wurde. Daneben gab es auch einen blubbernden Mudpool und einige Maori Hütten zu sehen. Für das Abendessen hatten wir Heute etwas besonderes vorgesehen. Um 6 Uhr wurden wir abgeholt und ins nahe gelegene Mitai Maori Dorf gefahren. Als Erstes wurde eine Maori Zeremonie vorgeführt, die meisten Leute waren wohl aber hauptsächlich wegen dem traditionell im Erdloch gekochten Essen hier. Das sogenannte Hangi war dann auch wirklich der Renner und das Buffet wurde gestürmt. Zum Fleisch gab es als besondere Beilage noch Kumara (Süsskartoffeln) die auch sehr fein waren.
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11. Februar 2009 von

Patrick
Auf dem Weg von Taupo nach Rotorua liegt das Wai-O-Tapu Thermal Wonderland. Das Erste was nach der Ankunft auffällt, ist der Gestank nach faulen Eiern. Schon auf dem Weg vom Parkplatz zum Eingang des Parks sieht man an verschiedenen Stellen wie Dampf aus dem Boden entweicht. Drinnen gibt es allerlei zu sehen und jedes Merkmal hat einen verheissungsvollen Namen bekommen. So spazierten wir vorbei an Devil’s Home, Rainbow Crater, Thunder Crater, Devil’s Ink Pots, Opal Pool, Champagne Pool und vielem mehr. Farblich wurde auch einiges geboten: Schwefel, Eisenoxid, Mangan, Salz, Quarz und Kohle erzeugen alle Farben des Regenbogens!
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8. Februar 2009 von

Patrick
Heute folgte also unser zweiter Versuch mit Wanganui. Das Waitangi Weekend und der Sportevent waren vorbei und wir kriegten problemlos eine Unterkunft. Am Nachmittag machten wir eine Fahrt auf dem Whanganui River mit dem einzigen Paddle Steamer (Raddampfer) Neuseelands. Auf dem Fluss ging es aber bei weitem nicht so ruhig zu und her wie man sich jetzt denken könnte. Neben uns bretterten die Jetskis und Motorboote den Fluss rauf und runter. Die unterschiedliche Schreibweise von W(h)anganui Stadt und Fluss ist übrigens kein Schreibfehler. Erst in 1991 wurde der Fluss auf Wunsch der ansässigen Maori wieder in Whanganui River umbenannt, die Stadt behielt jedoch den alten Namen. Der Maori Doppelkonsonant wh wird nämlich nicht als w sondern eher als f ausgesprochen. Die falsche Schreibweise ohne das h entspricht also nicht der ursprünglichen Aussprache des Flusses.
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7. Februar 2009 von

Patrick
Gestern (am Waitangi Day) verliessen wir nun also Wellington wieder in Richtung Wanganui. Kaum angekommen erlebten wir ein déjà vu. Die Stadt war ebenfalls komplett ausgebucht. Hier hatte es aber nichts mit Waitangi oder Rugby zu tun, ein Sportanlass war der Grund. Dieses Jahr fanden in Wanganui die New Zealand Masters Games statt (8000 Teilnehmer in 67 Sportarten). Kurzerhand fuhren wir also ein Stück weiter in den Tongariro NP. Wir übernachteten in der Discovery Lodge nahe dem Start des Tongariro Crossings. Heute Morgen brachte uns ein Bus zum Start am Mongatepopo Carpark, wir waren jedoch bei weitem nicht die einzigen. Wir nahmen den Aufstieg zum South Crater und schliesslich dem Red Crater in Angriff. Das Wetter war ziemlich optimal, am Anfang war es noch leicht bewölkt, die Sonne löste aber jegliche Wolken schnell auf. Nach etwa 3 Stunden kamen wir oben auf dem Red Crater an. Ein konstanter Strom von Menschen ging uns voran und folgte uns. Der Red Crater trägt seinen Namen zu Recht und ist wirklich ziemlich rötlich. Von oben hat man auch einen super Ausblick auf den Mount Ngauruhoe gegenüber, der aus einem einzigen Kegel besteht und somit wie der typische Vulkan wie man ihn sich vorstellt aussieht. Von nun an ging es grösstenteils nur nach nach unten. Der Abstieg vom Red Crater zu den Emerald Lakes war eine ziemlich rutschige Angelegenheit. Vorbei an den Emerald Lakes und dem Blue Lake ging es zur Ketetahi Hut. Nach einer Pause folgte noch das letzte Stück der 19.4 km bis zum Ketetahi Carpark. Dort angekommen bot sich ein unglaubliches Spektakel. Der Parkplatz war total überfüllt mit Leuten die auf ihren Bus warteten und Fahrzeugen die versuchten auf dem knapp werdenden Platz zu wenden oder Parkieren. Eine Weile später kam dann unser Bus, der uns wieder zurück zur Lodge brachte.
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5. Februar 2009 von

Patrick
Gestern war es soweit und wir wechselten auf die Nordinsel. Wir nahmen die Fähre von Picton nach Wellington. Die Fahrt dauerte gute 3 Stunden. Das Wetter wurde während der Fahrt zunehmend regnerischer. In Wellington angekommen wartete noch eine Überraschung auf uns. Der 6. Februar ist der Waitangi Day (Nationalfeiertag von Neuseeland), das alleine wäre noch kein Problem gewesen. In Wellington findet jedoch immer am Waitangi Day ein Rugby Tournier statt (Rugby Sevens: Rugby mit nur 7 Spielern pro Seite). Wegen dem Wellington Sevens also waren nun sämtliche Betten in der Stadt am Vortag und am Waitangi Day selbst ausgebucht. Wir mussten uns also erstmals mit nur einer Nacht in Wellington begnügen. Noch am selben Abend bekamen wir jedoch einen Anruf von der Reception, wir konnten von einer Stornierung profitieren und bekamen so doch noch unsere zweite Nacht in der Hauptstadt. Heute beschlossen wir, uns das Museum of New Zealand anzusehen. Der Eintritt ist kostenlos und es wird einiges geboten.
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